Analyse der Expertenglossare und Harmonisierungsvorschläge

Eine gut gepflegte Terminologie mit klar abgegrenzten Begriffen und motivierten Benennungen im Sinne einer begriffssystemorientierten Terminologie nach DIN 2330 ist eine wichtige Voraussetzung nicht nur für die Kommunikation zwischen Experten, sondern auch für die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie den Wissenstransfer aus dem Fach in nicht-fachliche Lebensbereiche.

Aus diesem Grund bestand eine wesentliche Aufgabe des Projekts in der Erfassung terminologischer Daten, die in Normungsvorhaben aktuell für den Themenbereich Smart Grids entwickelt werden, sowie deren zurzeit von der Normung nur punktuell leistbare gemeinsame Betrachtung, Zusammenführung und Harmonisierung. Zur Verwendung einer Terminologie in der fachexternen Kommunikation ist deren Harmonisierung und Stabilität eine wesentliche Voraussetzung. Bereits im Projektplan wurde diesem Teilzielbereich deswegen erhöhte Prominenz zugeschrieben. Dies vor allem auch aus dem Grund, dass eine gremien- oder sogar institutionenübergreifende systematische Erfassung in diesem Umfang in Normungsgremien nicht geleistet werden kann.

Die Problematik der Mehrfachfestlegungen, die durch unterschiedliche Akteure durchgeführt wird, wird auf globaler Ebene in


diskutiert. Zum Zweck der Harmonisierung wurden Definitionen, die unter derselben Benennung in den Expertenglossaren geführt wurden, im Detail analysiert. Das dazu verwendete Verfahren wird in


beschrieben. Die Definitionen wurden als semantische Netze auf Basis von


modelliert und anschließend kontrastiv analysiert. Die explizite semantische Modellierung konnte dabei zu verschiedenen Zielen beitragen


Eine Übersicht über die Analyse ist online verfügbar. Zur Einsicht von Analysen zu bestimmten Fachausdrücken aus dieser Übersicht kontaktieren Sie bitte das Projektkonsortium unter info [at] smartterms.de.